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by tharkun__
931 days ago
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Try other languages. I literally just went to the German Wikipedia and copied that random "article of the day". So try this and compare: JEHUDABENISAAKABRAVANELUM1460INLISSABONNACH1521INNEAPELWAREINJÜDISCHERPHILOSOPHARZTUNDDICHTERAUSPORTUGALDERDIEZWEITEHÄLFTESEINESLEBENSINITALIENVERBRACHTEDENNAMENLEOBZWLEONEMITDEMERINDERMODERNENLITERATURMEISTBEZEICHNETWIRDLIEGERSTERSERALSERWACHSENERANABRAVANELGEHÖRTEZUDENPROMINENTENVERTRETERNDIESPLATONISMUSINDIERENAISSANCEERVERFÜGTEÜBEREINEHERVORRAGENDEHUMANISTISCHEBILDUNGUNDKENNTESSICHINDERCHRISTLICHENEBENSOWIEINDERJÜDISCHENUNDISLAMISCHENPHILOSOPHISCHENTRADITIONAUSSEINHAUPTWERKDIEDIALOGHIDAMOREDIALOGEÜBERDIELIEBEKNÜPFTANPLATONSKONZEPTDESLITERARISCHKUNSTVOLLGESTALTETENPHILOSOPHISCHENDIALOGENANWIEBEIPLATONUNDINDERTRADITIONELLENBELEHRENDEDIALOGLITERATURBEMÜHENSICHINDENDIALOGHIDAMOREDIEGESPRÄCHSPARTNERGEMEINSAMUMERKENNTNISABRAVANELWANDELTDGEGENDSHERKÖMMONZEPTABINDEMERANDIEDSTELLEDESÜBLICHENLEHRERSCHÜLERVERHÄLTNISSESDIALOGTEILNEHMEREINGEDANKENAUSTAUSCHUNDZUGLEICHGEISTIGENKAMPFZWEIEREBEBÜRTIGERGEPRÄCHSPARTNERSETZT
Jehuda ben Isaak Abravanel (* um 1460 in Lissabon; † nach 1521 in Neapel) war ein jüdischer Philosoph, Arzt und Dichter aus Portugal, der die zweite Hälfte seines Lebens in Italien verbrachte. Den Namen Leo bzw. Leone, mit dem er in der modernen Literatur meist bezeichnet wird, legte er sich erst als Erwachsener an. Abravanel gehörte zu den prominenten Vertretern des Platonismus in der Renaissance. Er verfügte über eine hervorragende humanistische Bildung und kannte sich in der christlichen ebenso wie in der jüdischen und der islamischen philosophischen Tradition aus. Sein Hauptwerk, die Dialoghi d’amore („Dialoge über die Liebe“), knüpft an Platons Konzept des literarisch kunstvoll gestalteten philosophischen Dialogs an. Wie bei Platon und in der traditionellen belehrenden Dialogliteratur bemühen sich in den Dialoghi d’amore die Gesprächspartner gemeinsam um Erkenntnis. Abravanel wandelt jedoch das herkömmliche Konzept ab, indem er an die Stelle des üblichen Lehrer-Schüler-Verhältnisses der Dialogteilnehmer einen Gedankenaustausch und zugleich geistigen Kampf zweier ebenbürtiger Gesprächspartner setzt.Hint: It doesn't fare quite as well ;) |
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